#012 – Erwartungen – Motor oder Bremsklotz?

Willkommen zu meiner neuen Podcastfolge

In der heutigen Folge spreche ich über Erwartungen – was sie mit uns machen, was sie auslösen und wozu sie führen können.

Grundlegend können Erwartungen sowohl von innen als auch von außen auf uns einwirken. Von außen formulierte Erwartungen üben ebenso Druck auf uns aus, wie unausgesprochene. Ein anschauliches Beispiel für den Erwartungsdruck, den unser soziales Umfeld auf uns ausüben kann, ist eine Frage wie „Denkst du nicht langsam mal über deine Familienplanung nach?“. Eine solche Frage impliziert viele mitschwingende Aussagen und eine gewisse Kritik an unserem Lebensentwurf. Klassische Erwartungshaltungen an Frauen betreffen häufig die Familiengründung oder Heirat. Einige Frauen fühlen sich durch diese teils offen kommunizierten und teils unausgesprochenen Erwartungen unter Druck gesetzt. Auch mein Lebensentwurf wurde in den letzten Jahren immer wieder mit „Nicole, du arbeitest zu viel. Deshalb findest du niemanden.“ kommentiert.
Unser Umfeld und die Gesellschaft können uns das Gefühl geben, zu versagen oder die falschen Prioritäten im Leben zu setzen. An dieser Stelle habe ich aber eine gute Nachricht für euch:

"Ihr bestimmt euer Leben, ihr setzt eure Prioritäten, ihr entscheidet ob und wann ihr heiraten oder eine Familie gründen möchtet, ihr entscheidet was euch glücklich macht!"
Nicole Jasmin Werhausen

Nur wenn ihr euch bewusst macht, was euch im Leben wirklich wichtig ist, prallen Erwartungen von außen an euch ab. Denn selbst wenn man den Vorstellungen des Umfelds gerecht wird, heißt das noch lange nicht, dass alle zufrieden sind. Führt euch vor Augen, dass jeder Mensch seine individuelle Realität erlebt und durch ganz unterschiedliche Sozialisation und Erfahrungen eigene Ziele verfolgt. Innerhalb des Mentorings habe ich oft erlebt, dass Viele sich an äußeren Erwartungen orientieren. Wenn ihr etwas nur deshalb tut, weil ihr denkt, ihr solltet es, wird euch dieser Weg wahrscheinlich nie erfüllen. Euer Leben getrieben von Erwartungsdruck zu führen, wird euch langfristig nicht glücklich machen. Hinterfragt Erwartungen, die ihr an euch selbst habt – welche Erwartungen sind gut und richtig und führen euch ans Ziel? Welche Erwartungen sind von außen übernommen und passen eigentlich gar nicht zu euch? Reflektiert eure Ziele und fragt euch: Ist das mein Weg? Möchte ich das? Oder möchte mein Umfeld das und ich möchte dadurch gefallen? Denn falsche Erwartungen an uns selbst zu formulieren, resultiert oft aus einem gewissen Bild oder einer gewissen Rolle, der wir versuchen zu entsprechen. Das löst Druck und Stress aus. Nutzt Erwartungen FÜR euch, statt GEGEN euch. Formuliert Erwartungen, die euch eurem Ziel näherbringen und euch motivieren, statt euch mit anderen zu vergleichen. Löst euch mental von den Vorstellungen Anderer und konzentriert euch auf das, was ihr euch im Leben wünscht.

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Nicole Jasmin Werhausen

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