#016 – Reality Check

Sicherlich kennt ihr das. Manche Themen begegnen einem immer wieder. Egal ob bei ArbeitskollegInnen, Bewerbungsgesprächen, dem Freundeskreis, der Familie oder bei KundInnen. Und ich stolpere immer wieder über das Thema dieser Podcastfolge: Reality Check. Passen Vorstellung und Realität zusammen? Kann ich schaffen was ich mir vorgenommen habe und weiß ich, was auf mich zukommen wird?
Ich habe den Eindruck, dass Wunsch und Ziel immer weiter auseinanderdriften. In den sozialen Medien wird oftmals ein Bild gezeichnet, was unrealistische Erwartungen fördert und die Vorstellung vermittelt, dass wir auch ohne vollen Einsatz maximal verdienen können. Im Grunde ist das allein erstmal nicht Schlimmes, allerdings scheinen sich manche Menschen darin zu verlieren – in der Vorstellung vom großen Geld, bei gleichzeitig wenig Anstrengung und Arbeit.
Diese Folge soll ein kleiner Impuls für einen Reality Check sein, sich selbst mal auf den Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, um meine Lebensqualität zu steigern und meine Karriereziele zu erreichen.

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Wunschvostellung vs. Ziel

Bei mir läuft ein Reality Check auf drei Ebenen ab. Zunächst stelle ich meine Wunschvorstellung und mein Ziel gegenüber. Passen diese beiden übereinander?
Um das zu klären, muss ich mich als Person ernsthaft fragen was ich (wirklich) will und wie viel und wie ich arbeiten möchte. Wie viel Freizeit brauche ich? Wie groß ist mein Bedürfnis nach Sicherheit, oder bin ich eher risikofreudig? Kenne ich mich so gut, dass ich mich in unbekannten oder stressigen Situationen gut einschätzen kann?
Die Antworten auf diese Fragen verändern sich mit der Zeit und je nach Lebensphase. Prioritäten verschieben sich, Ziele verändern sich. Deshalb ist es wichtig, immer wieder mit einem ehrlichen Blick auf die eigene Person zu schauen und sich zu hinterfragen.

Was kann ich Leisten?

Die nächste Ebene ist die der Leistung. Was kann und was möchte ich leisten? Bin ich körperlich in der Lage 80 Stunden zu arbeiten? Und möchte ich das überhaupt? Wie möchte ich meine Zeit investieren? In die Arbeit, mein Privatleben, soziale Projekte, Familie und Freunde? Wie viel meiner Zeit möchte ich für was verwenden, damit MEIN (Lebens-) Ziel erreichbar wird? Man sollte sich wirklich klar machen, wie viel man bereit ist zu investieren. Denn die große Karriere geht nicht ohne sehr viel Arbeit. Es gibt viele Menschen, die kein Interesse an einer steilen Karriere haben und das ist völlig in Ordnung. Schwierig wird es erst, wenn man glaubt man würde gerne Karriere machen, ist vom Typ Mensch aber gar nicht darauf ausgelegt.
Wenn wir entgegen unserer Persönlichkeit leben ist das anstrengend und frustrierend.

Status Quo

Und zu guter Letzt: Wie ist der Status Quo meines Unternehmens? (Sofern ich UnternehmerIn bin)
Fragt euch (ehrlich) ob Veränderungen notwendig sind. Bei euch und im Unternehmen. Hat sich der Bedarf meiner Zielgruppe verändert? Wie geht es meinen MitarbeiterInnen? Kurzum: Bleibt beweglich und agil. Achtet auf den Markt und auf neue Anforderungen und Erwartungen Eurer KundInnen und MitarbeiterInnen. Gerade im Moment finde ich es besonders gefährlich sich auf dem Status Quo auszuruhen. Der Markt ist, besonders durch die Pandemie, in Bewegung und besonders die Mobilität wird sich verändern. Wenn man hier nicht schnell genug handelt und sich umstellt, kann das unternehmerisch sehr gefährlich werden. Für mich bedeutet das in Technik und das passende Team zu investieren, denn nur mit der richtigen Mannschaft im Rücken, kann ich meine zahlreichen Projekte stemmen und parallel immer weiter am Aufbau und der Verbesserung meiner Unternehmen arbeiten.
Also: Seid ehrlich zu euch und versucht herauszufinden was ihr wirklich möchtet – privat und beruflich!

Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nicolejasmin.werhausen, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

Deine

Nicole Jasmin Werhausen

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