#018 – Warum Grenzen elementar sind

Grenzen – ein Wort was in vielen Kontexten auftaucht und was individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann. Jeder kennt die Menschen, die nicht „nein“ sagen können – nie „nein“ sagen können. Man kann sagen, dass sie zu nett sind, oder zu zurückhaltend, um „nein“ zu sagen, aber mit Sicherheit kann man davon ausgehen, dass diese Menschen mit der Zeit von ihrer Aufgabenlast erdrückt werden.

Takeaways

  • Selbstschutz
  • Zieldefinitionen sind entscheidend
  • Stecke deine Zeit und Energie in wichtige Themen

Auch wenn man nicht die Tendenz hat immer „Ja“ zu sagen, fällt es oft schwer die eigenen Grenzen abzustecken und zu verteidigen. Wir lassen uns dann doch überreden, machen eine Ausnahmen oder vergessen, warum wir uns diese spezielle Grenze gesetzt hatten.
Dabei rede ich nicht nur vom Business, sondern auch vom Privatleben und der eigenen Person. Wie soll ich wachsen und vorwärtskommen, wenn ich ständig Sachen und Dinge für andere Menschen erledige? Wenn ich mich mit unwichtigen Themen auseinandersetze?
Aber was ist wichtig? Was ist unnötig? Und wie kann ich das für mich definieren?
Der erste Schritt, um eigene Grenzen abzustecken, egal für welchen Bereich, ist ein Ziel oder eine Vision abzustecken wie es sein und werden soll. Wenn ich nicht weiß wo ich mit meinem Business, meiner Beziehung und/oder mir selbst hin möchte, kann ich die wichtigen nicht von den unwichtigen Aufgaben unterscheiden. Doch ist das Ziel definiert, kann ich jede Entscheidung, jede Tätigkeit dahingehend abwägen, ob sie mich einen Schritt voran bringt oder nicht.
Ich habe Grenzen setzen auch erst lernen müssen – in jedem Bereich!
Mein Privatleben war lange Zeit gefüllt mit vielen Events, Treffen, beruflichen Reisen und Co. Das hat alles viel Spaß gemacht, allerdings habe ich irgendwann gemerkt, dass ich zu kurz komme. Ich habe mich zu wenig um mich selbst und meine Bedürfnisse gekümmert, habe zu wenig Zeit mit mir selber verbracht. Das hat an meinen Kraftreserven gezehrt.

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Jeder Mensch braucht Pausen und Erholung. Das kann natürlich bei jedem anders aussehen. Ob es ein Spaziergang ist, ein gutes Buch, ein Bad, Sport und ein leckeres Essen – was auch immer euch gut tut ist richtig!
Und auch im Business musste ich lernen Grenzen zu setzen. Das war ebenfalls nicht so einfach, weil ich mich sehr leicht für neue Projekte begeistern lasse.
Mit der Zeit ist es mir leichter gefallen zu entscheiden, welche Projekte mich weiterbringen und was zum Unternehmen und zur Brand passt. Denn auch wenn neue Projekte immer spannend sind und interessante neue Kontakte zu Stande kommen, bringt mir das alles nichts, wenn ich nicht genügend Kraft habe für meine anderen, wichtigen Aufgaben.
Oftmals führt das dazu, dass man blind voran stolpert und zu spät realisiert, dass man den Überblick verloren hat. Denn gerade für meine Unternehmen brauche ich Kraft und Ausgeglichenheit für neue, kreative Ideen und um meine Mitarbeiter*Innen produktiv führen zu können.
Um mich immer wieder daran zu erinnern, habe ich meine Ziele visualisiert und dort platziert, wo ich sie jeden Tag sehe – in meinem Kleiderschrank.
Mir hilft das enorm meine Grenzen zu wahren und Entscheidungen mit Blick auf meine Zielsetzungen zu treffen, denn ich werde täglich daran erinnert, was mir in meinem Leben wirklich wichtig ist.

Wie könnt ihr entspannen? Was hilft euch eure Balance wieder zu finden?

Schreibt mir gerne, ich freue mich darauf, von euren Erfahrungen zu lesen.

Schreib mir gerne auch hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nicolejasmin.werhausen, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

Deine

Nicole Jasmin Werhausen

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