Die Kraft (m)eines Zielbildes

Mein Zielbild

Ich bin in de letzten Wochen mehrmals gefragt worden, wie ich es eigentlich schaffe, „das alles“ umzusetzen. Wie ich denn jetzt neben meinen bestehenden zwei Firmen noch „mal eben“ eine dritte Firma gegründet habe und dabei bin meinen Podcast zu starten.

Als ich meine Methode erklärt habe kam von meiner Gesprächspartnerin ein großes Staunen, und ein „das könnte ich so nie“. Da ist mir wieder klar geworden, wie unterschiedlich wir Menschen an Dinge herangehen, dass die Art, wie wir unsere Arbeit machen völlig unterschiedlich ist und viel mit Prägungen und Motiven zu tun hat.

Bei mir ist es so: ich habe schon lange ein Zielbild im Kopf, wie meine Businesswelt später aussehen soll. Dieses Bild ist sehr vage, für mich aber stark mit Emotionen wie Freiheit und Stolz belegt. Dieses Zielbild habe ich immer im Kopf, und unbewusst bin ich immer dabei, Schritt für Schritt näher an dieses Ziel heranzukommen. Wie schnell ich dabei vorgehe hängt auch immer von meiner persönlichen Kraft ab – meistens habe ich Phasen wo ich sehr viel Neues anschiebe, dann wieder Phasen wo sich alles konsolidiert.

"Wenn du bei der Erreichung deiner Ziele immer wieder vom Weg abkommst, geh zurück zum Anfang."
Nicole Jasmin Werhausen

meine methode

In der Essenz aber gehe ich immer gleich vor – eine Methode, die viele Menschen verrückt machen würde. Wenn ich weiß, was der nächste Schritt sein soll, manifestiere ich das Endergebnis, indem ich Fakten schaffe. Denn ich liebe den kreativen Prozess, hasse akribische Vorbereitung. Das langweilt mich und raubt mir jeglichen Spaß an der Entstehung. Klare gelb-Prägung nach dem DISG-Modell.

Ich kommuniziere die Erscheinung des Podcasts, und mache mir danach Gedanken wie das eigentlich geht. Ich gründe erst die neue GmbH, und setze mich dann selbst unter Zugzwang, die Homepage, Dienstleistungen und Produkte zu konzipieren und zu realisieren.

Für mich ist dieses Vorgehen hoch effektiv. Ich bekomme viele „große“ Schritte umgesetzt, werde mit der Entstehung von etwas Neuem belohnt und gehe dann hoch motiviert an die Details.

Deshalb treibt mich dieses Vorgehen so wunderbar durch die Umsetzung. Was für mich gut funktioniert, wird vielen anders geprägten Menschen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Das liegt ganz einfach an der unterschiedlichen Prägung und Arbeitsweise.

Warum ich euch hier so eine persönlichen Einblick gewähre? Weil ich möchte, dass sich die Menschen wieder bewusst darüber werden, dass es viele Wege gibt die zum Ziel führen. Wichtig ist es, selbst herauszufinden, was man selber für ein Typ ist, und was für einen selbst die richtige Methode ist. Setzt euch mit euren Arbeitsweisen, euren Wünschen und Zielen auseinander. Und dann schaut, wie ihr eure Ziele erreichen könnt. Auf eure Art. Dabei unterstütze ich gerne in meinem Mentoring.

Sich bewusst zu werden, welche Ziele man hat ist ein umfangreicher Prozess. Doch das schöne ist, je klarer dieses Ziel ist – und je klarer es auch über die Jahre geformt wird –  desto leichter ist die Erreichung.

Wenn ihr also bei der Umsetzung bzw. Erreichung eurer Ziele immer wieder vom Weg abkommt, geht zurück zum Anfang.

Beginnt mit dem Zielbild. Arbeitet daran, so lange bis es klar genug ist und die Kraft hat, dass ihr losgeht und nicht mehr loslasst!

Eure Nicole

Nicole Jasmin Werhausen

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