Meine Themen
Nichts ist beständiger als der Wandel – das gilt auch für das Unternehmertum: Ausgerechnet der griechische Philosoph Heraklit von Ephesos tätigte vor etwa 2500 Jahren diese Aussage. Angestaubt?! Aktueller könnte die Thematik nicht sein. Die Unternehmensumwelt verändert sich rasant, beinahe im Minutentakt entwickeln sich neue Trends. Genau das macht es so spannend – besonders für die neue UnternehmerInnengeneration. Nichts bleibt beim Alten, alteingesessene Konzepte werden über den Haufen geworfen und neue Regeln festgelegt. Die Auswirkungen werden dann nicht nur im Daily Business sicht- und spürbar, sondern verändern uns und unsere Arbeit von Grund auf. Die Karten werden neu gemischt    und zwar täglich!

New Work

New Work ist weit mehr als nur ein Schlagwort.  Es bedeutet mehr als nur die Möglichkeit auf das Homeoffice und die so oft geforderte Work Life Balance. Für mich bedeutet New Work eine echte Herausforderung und Herzensthema zugleich. Die neuen Anforderungen der Märkte mit den Forderungen der neuen Generation zu vereinen. Arbeitswelten neu zu denken und dabei eben MitarbeiterInnen aller Generationen mitzunehmen. Es heißt aber eben nicht, dass bei uns alles nur noch digital geht, im Gegenteil. Je digitaler unsere Arbeitsweisen werden, desto wichtiger ist die direkte Kommunikation. Die Begegnung im Office. Das Sprechen miteinander. Und eben diese Kommunikation herzustellen, das wird die ganz große Herausforderung der nächsten Jahre. 

Deshalb liegt mein Fokus auf drei Kernbereichen des Unternehmertums, die diese Wandlungsfähigkeit als Kern beinhalten.  Ich liebe meinen Job als Unternehmerin, und möchte auch abseits meiner Unternehmen auf diesen Gebieten meine Erfahrungen und mein Wissen teilen.

Leadership

Wie schaffe ich es, eine Gruppe von Menschen an ein Ziel zu führen? Genau das fragen sich Führungskräfte immer und immer wieder. Inspiration, Motivation, Führung und Support sind Schlagworte, die in diesem Zusammenhang oft fallen. Aber dann stellt sich die Frage: Wie setze ich das um? Wie inspiriere ich meine MitarbeiterInnen? Was motiviert sie? Was heißt eigentlich gute Führung? Und bis zu welchem Grad muss ich Support leisten? An dieser Stelle gehen Unternehmens- und Selbstführung Hand in Hand:

Denn nur eine Führungskraft, die sich selbst kontinuierlich verbessern und an sich arbeiten möchte, ist dazu in der Lage, seine MitarbeiterInnen mitzureißen und zu begeistern. Aber: Es ist nicht einfach, sich stetig selbst verbessern zu müssen. Und weil es sich um die Führung von Menschen handelt, werden individuelle Bedürfnisse gestellt. Diese herauszufinden und darauf einzugehen ist letztlich die Königsdisziplin – und das, was mich am Leadership so begeistert.

Nachfolge

Wer die ständigen Fragen nach dem Unternehmen beim Familientreffen kennt, weiß, wie schwierig es sein kann, mit einem Mitglied des eigenen Clans zusammenzuarbeiten. Aber nicht nur in der eigenen Familie werden unterschiedliche Werteverständnisse sichtbar, in der Unternehmensnachfolge sorgen unterschiedliche Ziele und Ansichten für Reibung: Der Vorgänger will in die eine Richtung (weiter-) marschieren, der Nachfolger in eine andere. Der Senior will häufig dann doch nicht loslassen – der Junior aber sich selbst verwirklichen. Und die Kundinnen, Lieferanten und Mitarbeitenden müssen diese Divergenz häufig ausbaden.  

Also: Was tun? Als Nachfolgerin im eigenen Familienunternehmen kenne ich solche Herausforderungen nur zu gut – und finde solche Fragestellungen umso spannender. Wie kann der Führungswechsel erfolgreich gelingen? Mit welchen Tricks kann die JuniorIn ihren Platz erobern, ohne den Respekt vor dem Erschaffenen zu verlieren? Ich bin selbst Nachfolgerin meines Vaters, und deshalb ist dies eines meiner Herzensthemen.